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Neuzugang im Fuhrpark: Feldküche 58b

Die Freiwillige Feuerwehr Berg freut sich an dieser Stelle den neuesten und gleichzeitig ältesten Zugang zu unserem Fuhrpark vorstellen zu dürfen. In den vergangenen Wochen wurde in mühevoller Kleinarbeit eine „Feldküche 58b“ aus ehemaligem Kärntner Heeresbestand von einem Team rund um Feuerwehrkommandant Martin Denk restauriert und feuerwehrkonform umgewandelt.

Feldküchen haben beim Österreichischen Bundesheer eine lange Geschichte und überdauerten die Jahre voll intensiver Nutzung im Feld aufgrund ihrer äußerst robusten Bauweise erstaunlich gut. Die nun im Eigentum der FF Berg befindliche „Feldküche 58b“ wurde 1958 von der Firma Rudolf Geburth in Wien hergestellt und sorgte über viele Jahrzehnte für die Truppenversorgung von Rekruten und Soldaten im Feld. Befeuert wird die Feldküche mit Holzscheiten, das Feuer erwärmt die 5 Edelstahlwannen direkt oder indirekt. Zwei 100l-Wannen sind als Doppelwannen ausgeführt, durch den mit Thermoöl (im Originalzustand war es Glycerin) gefüllten Zwischenraum erwärmen sich die Wannen besonders schonend, was ein anbrennen von z.B. Gulasch verhindert. Eine weitere 100l-Wanne wird, genauso wie die 25l-Bratpfanne, direkt befeuert. Zusätzlich steht eine kleinere Wasserwanne zur Verfügung, um parallel zum Kochen auch Wasser erwärmen zu können. Ein umklappbarer Rauchfang dient dazu, dass der Koch nicht direkt im Rauch steht, die Feldküche aber dennoch kompakt als Anhänger gezogen werden kann.

Das erste Probe-Befeuern hat unsere „neue“ Feldküche gut bestanden. Die eigentliche Feuertaufe gibt es dann allerdings am 20. September, wo die FF Berg mit der Feldküche im Rahmen des Festes zum 25-jährigen Jubiläum des Aussichtsturm auf der Königswarte für die Verköstigung der Gäste sorgen wird. Wir freuen uns bereits sehr darauf, euch unsere neue „Feldküche 58b“ in Aktion zeigen zu können.

Ein herzliches Dankeschön ergeht an alle Helfer, die bei diesem Projekt mitgewirkt haben und auch an die Gemeinde Berg, welche uns erlaubte die Feldküche in der Werkstatt des Bauhofs restaurieren zu können.