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Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person

Am Freitag, dem 27. Oktober wurde die Freiwillige Feuerwehr Berg um exakt 22:24 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf die Bundesstraße B9 Nähe Grenzübergang Berg alarmiert. Bei Ankunft der Kameraden stellte sich der vermeintlich leichte Verkehrsunfall (lt. Alarmierung T1) als weitaus schwerer dar als gedacht. Zwei PKW waren auf der Fahrbahn kollidiert und wurden schwer beschädigt. Von den drei in den Unfall verwickelten Personen war eine Person leicht, eine mittelschwer und die dritte Person schwer verletzt, wobei der Schwerverletzte in einem der verunfallten Fahrzeuge eingeklemmt war. Die beiden leichter verletzten Personen konnten die Unfallfahrzeuge selbstständig verlassen und wurden von der Rettung betreut. Als ersteintreffende Feuerwehr, übernahm die FF Berg die Einsatzleitung (OBI Stephan Hösch) und befreite den Eingeklemmten, nach Rücksprache mit der anwesenden Rettung und dem ebenfalls anwesenden First Responder aus Berg (V Roman Marksteiner und Fr. Barbara Raidl), mittels hydraulischem Rettungsgerät. Aufgrund der Einsatzart wurde zur Unterstützung die FF Wolfsthal nachalarmiert. Durch die perfekte Vorgehensweise und das viel geübte Können der Kameraden konnte der Schwerverletzte bereits nach 12 Minuten ab Alarmierung der Rettung übergeben werden. Der Unfallhergang schien noch in der Nacht nicht eindeutig feststellbar. Nach Polizeiangaben war ein 26-Jähriger auf der B9 zunächst nach rechts abgekommen, dann geriet er auf die Gegenfahrbahn, wo er mit dem Wagen eines 22-Jährigen zusammenstieß. Schließlich wurde das Auto gegen einen Baum geschleudert. Alle am Unfall beteiligten Personen kamen aus der Slowakei. Alle drei wurden in die umliegenden Krankenhäuser gebracht.

Am kommenden Morgen spitzte sich die Dramatik des Unfalls noch einmal zu. Bei Vermessungsarbeiten des Unfalls in der Nacht entdeckte die Polizei ein drittes Unfallfahrzeug, welches nicht sichtbar im dichten Gestrüpp neben der Fahrbahn am Dach lag. Als das Fahrzeug von der alarmierten Feuerwehr (FF Wolfsthal) vom Gestrüpp befreit wurde, kam eine tote Person, offensichtlich der Fahrer, neben dem Fahrzeug zum Vorschein. Ob dieses Fahrzeug ebenfalls in den Unfall des Vortages verwickelt war, ist derzeit Gegenstand polizeilicher Ermittlungen und soll durch eine angeordnete Obduktion in Erfahrung gebracht werden. Das Ergebnis war zum Zeitpunkt des Erscheinens dieses Artikels noch nicht bekannt.