Die Septemberübung der FF Berg (abgehalten als Schulungsübung) stand ganz im Zeichen der Personenrettung aus diversen Fahrzeugen und den damit verbundenen Ersthelfermaßnahmen. Gestartet wurde mit einer theoretischen Einführung und Erläuterung des neuen Ersthelfer-Rucksacks und dem Anlegen eines Stifnecks (Halswirbelsäulenschiene). Es folgte das Trockentraining an den anwesenden Kameraden, bevor die erläuterten Maßnahmen praktisch in den zur Verfügung stehenden Fahrzeugen (Auto, Kleinbus, LKW und Traktor) umgesetzt wurden. Dabei wurde ein ebenfalls neues Gerät der FF Berg – die Airbagspinne – vorgestellt. Die Airbagspinne schützt vor einem unbeabsichtigten Auslösen des Airbags während der Personenrettung. Bei der von unseren drei bei der Feuerwehr wirkenden Rettungssanitätern des Roten Kreuzes (ASB Philipp Moritz, LM Lukas Giesser und V Roman Marksteiner) ausgearbeiteten Übung wurden konkret zwei Arten der Rettung geübt: die „Crashrettung“ und die „schonende Rettung“.
Unter Crashrettung versteht man die mittels Routekgriff und Schulterung durchgeführte Rettung einer verletzten Person, welche Anwendung bei Bewusstlosen oder Gefahr in Verzug findet.
Die schonende Rettung, welche weitaus komplizierter und langsamer von statten geht, wird mittels Schaufeltrage (und meist unter Anwendung des Stifnecks) vorgenommen. Im Übungsverlauf zeigte sich, dass bei gewissen Fahrzeugen (z.B. Traktor) ein Retten mittels Schaufeltrage nahezu unmöglich durchzuführen ist.