Am Samstag, dem 8. November fand die Abschlussübung für das Jahr 2025 statt. Wie bei einer Abschlussübung üblich war auch diese eine Einsatzübung, heuer mit multipler Herausforderung. Die Alarmierung erfolgte über Funk. Nach Eintreffen der Kameradinnen und Kameraden am Übungsort zeigte sich folgendes Szenario: in einer Gartenhütte war ein Brand ausgebrochen. Ein zufällig vorbeifahrender PKW-Lenker war durch den Brand so abgelenkt, dass dieser den PKW in eine Baumgruppe lenkte und stecken blieb. Das Fahrzeug begann zu qualmen. Der Fahrer war nicht auffindbar. Rasch wurde der Einsatz aufgeteilt: Das RLFA2000 kümmerte sich um den entstehenden Brand im PKW und um die Suche nach dem Fahrer, das KLF begann mit einem Hohlstrahlrohr die Brandbekämpfung vom Tank des RLFA2000 aus und stellte die Wasserversorgung her. Erschwert wurde sowohl die Brandbekämpfung bei der Gartenhütte als auch das Versorgen des PKW durch unbekannte Behältnisse in der unmittelbaren Nähe, welche ein potentielle Gefahr für die Einsatzkräfte darstellten. Nachdem der Brand gelöscht, das Fahrzeug versorgt und der Fahrer gefunden wurde, konnte mit den Aufräumarbeiten begonnen werden, welche unter anderem eine Schulung an der Motorsäge beim Freischneiden des PKW beinhaltete. Der PKW wurde anschließend mittels Seilwinde aus der Baumgruppe gezogen. Besonderer Fokus wurde bei dieser Übung auf die wichtigen „Basics“ gelegt, welche besonders wichtig und damit immer wieder aufgefrischt werden müssen.