Die April-Übung der Freiwilligen Feuerwehr Berg stand, konzipiert als Einsatzübung, ganz im Zeichen des Verkehrsunfalls. Bereits das zweite Mal wurde die Übung unter enger Einbindung der Berger Feuerwehrjugend vorbereitet. Das Übungsszenario wurde mit den Jugendlichen gemeinsam erarbeitet. Ideen und Anregungen wurden dabei direkt vor Ort bestmöglich in den geplanten Ablauf eingearbeitet. Natürlich fungierten die Jugendlichen anschließend als Übungsbeobachter und schauten den Aktiven aktiv auf die Finger.
Das Übungsszenario stellte sich für die eintreffende Mannschaft wie folgt dar: Ein PKW war gegen einen beladenen Holzanhänger aufgefahren und wurde durch hinabrollende Baumstämme stark beschädigt. Zwei Personen waren eingeklemmt, der Fahrer war abgängig, jedoch nicht vermisst. Eine der eingeklemmten Personen war bewusstlos und stark blutend. Zuerst wurde das Fahrzeug gesichert, die am Fahrzeug befindlichen Baumstämme lagen rutschfest. Aufgrund des Zustandes der bewusstlosen Person entschied der Einsatzleiter, dass eine Crash-Rettung stattfinden musste. Der Zugang zum Inneren des Fahrzeuges wurde mittels hydraulischem Rettungssatz über den Kofferraum und die Fahrertüre geschaffen. In ruhiger zügiger Arbeitsweise konnten so beide Personen aus dem Fahrzeug befreit und der Rettung übergeben werden. Der hohe Ausbildungsstand der Mannschaft zeigte sich vor allem in der kontrollierten Zusammenarbeit der einzelnen Einsatzstationen, die jungen Übungsbeobachter waren sichtlich zufrieden mit der Leistung der Erwachsenen.