Im Zuge der Errichtung des neuen Feuerwehrhauses wurde nicht nur an die Grundfunktionen eines klassischen Feuerwehrhauses gedacht, sondern das gesamte Gebäude wurde als Katastrophenzentrum und Notunterkunft konzipiert, welches zur Gänze autark betrieben werden kann. Durch eine Notstrom-Einspeisung von außen kann das Gebäude mit Strom versorgt und durch die Wärmepumpe auch beheizt werden. Zur Notstromversorgung stehen zwei identische Zapfwellenaggregate zur Verfügung, welche durch die Zapfwelle eines in der Ortschaft verfügbaren Traktors betrieben werden. Über eine ebenfalls errichtete Kabelverbindung zwischen Feuerwehrhaus und Gemeindeamt kann im Notfall auch dieses mit Notstrom versorgt werden. Somit sind beide Gebäude auch in Zeiten längerer Stromausfälle für die Notversorgung der Bevölkerung und zum Krisenmanagement bestens vorbereitet.
Am 19. November fand zu diesem Thema eine „Blackout“-Schulung der FF Berg unter Beisein von Bürgermeister Horst Pelzmann und Mitgliedern des Gemeinderates statt, damit alle im Krisenfall handelnden Personen auf dem aktuellsten Stand der Technik sind, was das Thema Notstromversorgung in unserer Ortschaft anbelangt.